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Juli 2018

Moorlärcheprojekt Phase 4:
Veränderungen und Zukunftsperspektiven


Nach der Umsetzung der Phasen 1 bis 3 ist es nach mehr als 6-jährigen Bemühungen an der Zeit, die 4. Phase in Angriff zu nehmen.
In den vergangenen Jahren erfolgte eine kontinuierliche Medien- und PR-Arbeit, die zu einem Bekanntheitsgrad weit über die Landesgrenzen hinaus geführt hat. .
Mit einher ging eine künstlerisch-handwerkliche Tätigkeit, aus der eine ansehnliche private Sammlung von Kunstgegenständen und Kunstwerken entstanden ist. Diese so genannte „Moorlärche Art Gallery“ ist von einer Gruppe von nationalen und internationalen Künstlern und Handwerkern, der so genannten „Moorlärche Art Family“, aus dem seltsamen und geheimnisvollen Holz der Moorlärche geschaffen worden. .
Im Frühjahr 2016 konnte das Hauptziel, ein kleines Naturmuseum für die Moorlärche, mit dem Einzug in die uralten Weinkeller des Thalerhofes in Lana erreicht werden. .
Jetzt stehen einige maßgebliche Veränderungen im operativen, wirtschaftlichen und naturwissenschaftlich-kulturellem Bereich an: .
Die öffentliche Zugänglichkeit soll zurückgefahren werden und Besichtigungen des Museums werden nur noch nach privater Vereinbarung möglich sein; .
Die bisher sehr zurückhaltende geschäftliche Tätigkeit soll sich auf eine verstärkte Präsenz auf dem internationalen Kunst- und Liebhabermarkt für exklusive und einzigartige Sammler- und Kleinkunstobjekte ausrichten. .
Insgesamt ist aufgrund der sehr knappen Verfügbarkeit des wertvollen Holzes nur noch mit einem beschränkten Angebot zu rechnen. .
Im naturwissenschaftlichen Bereich ist es an Zeit, die Moorlärche unter bestmöglichen konservierungstechnischen Voraussetzungen langzeittauglich unterzubringen, damit sie für die nächsten Generationen und für wissenschaftliche Zwecke unbeschadet erhalten bleibt. .
Die derzeit verfügbaren Räume in den mittelalterlichen Weinkellern bieten zwar genügende Voraussetzungen für eine kurz- bis mittelfristige Lagerung, sind aber kaum ausreichend für die nächsten Jahrhunderte. Zudem sind die besagten Räume zeitlich nur mehr begrenzt verfügbar. .
Aus diesen Gründen wird die „Auslagerung“ in andere geeignete Strukturen unumgänglich sein. .
Bevorzugt wäre die Unterbringung in einem Naturmuseum in der näheren Umgebung. .
Angedacht ist auch die Gründung einer Stiftung und die Realisierung einer dafür geeigneten Struktur im mitteleuropäischen Einzugsgebiet. .
Die Kunstgalerie wird mittelfristig nur mehr in verkleinertem Maße beibehalten werden. .
Im künstlerisch-kreativem Bereich stehen ebenso aufgrund der sehr begrenzten Verfügbarkeit des wertvollen Materials nur noch einige wenige neue Vorhaben an. .
Schwerpunkte der nächsten Jahre liegen im „Ankurbeln“ von Forschungsarbeiten mit Universitäten und ähnlichen Institutionen. .
Um Aufgaben im wirtschaftlichen (Vertrieb, Geschäftspartner, Fachmessen und Auktionen) und interkulturellem Bereich (Kunstausstellungen und anderes) sollen sich Fachleute kümmern. .
Auf persönlicher Ebene will ich mich in meiner Tätigkeit auf den kreativen Bereich beschränken und mich in erster Linie um neue handwerkliche und künstlerische Projekte sowie um wissenschaftliche und kulturelle Ziele bemühen. Die internationale Kontaktpflege soll auch in meinen Händen bleiben. .
Für den Rest hat mein Privatleben“ Priorität.

\"Weitergehen\" Skizze von Hubert Mair
\"Weitergehen\" Skulptur von Hubert Mair
Juli 2018
"Weitergehen" Skizze von Hubert MairEine Flüchtlingsfrau an den Toren Europas. Allein, erschöpft, entmutigt
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29. Juli 2017

Museum: Zugänglichkeit für Blinde und Sehbehinderte


Mit Frühjahr 2017 bietet das Museum spezielle Führungen für Sehbehinderte und Blinde an.
Dieses Pilotprojekt wurde auf Initiative von Dr. Hilmar Preuß und Frau Nadine Wettstein aus Halle/Saale ins Leben gerufen und von Nikolaus Fischnaller, Präsident des Blindenzentrums St. Raphael Bozen sowie vom blinden Künstler Andrea Bianco aus Bozen tatkräftig unterstützt.
Frau Nadine Wettstein ist in jungen Jahren erblindet und hat sich ihren Einsatz für benachteiligte Menschen und deren höchstmögliche Inklusion in unseren normalen Alltag nach dem Motto „Vielfalt leben – Potentiale nutzen“ zur Lebensaufgabe gemacht.
Frau Nadine Wettstein ist freie Dozentin und Beraterin für Inklusion.
Andrea Bianco ist in jungen Jahren durch einen Unfall ums Augenlicht gekommen. Seine künstlerischen Arbeiten reichen von Plastiken in Keramik bis hin zu Skulpturen in Holz und Marmor. Er kann bereits heute auf umfangreiche Ausstellungstätigkeiten im In- und Ausland zurückblicken. Derzeit läuft mit ihm ein kleines Kunstprojekt.
Dr. Hilmar Preuß ist ein Kulturwissenschaftler mit Schwerpunkte in Slavistik, Arabistik und Naturwissenschaften.

Führungen finden jeweils am Montag Nachmittag statt und können unter der Telefonnummer 3395004390 vereinbart werden.

15. März 2017

„… auch die blödeste Idee ist realisierbar.“
Zitat von Toni Santa in der Süddeutschen Zeitung vom 15.1.15
einiges ist geschehen – manches kann noch geschehen

fünf Jahre im Rückblick 2011 – 2017

Herbst 2011: Ausgrabung im Wötschl-Moos in Petersberg

2012: Wissenschaftliche Analysen; erste Mediennachricht in der Presse

2013: lokale und internationale Medienauftritte und TV
Ab April laufen die ersten Wanderausstellungen an und der Grundstock einer Kunstgalerie wird gelegt. Die „Moorlärche Art Family“ entsteht. Eine Gruppe von lokalen, nationalen und internationalen Künstlern und Handwerkern schaffen klassische Holzkunstwerke, Schmuckkunst und Kleinhandwerksobjekte aus dem Holz der Moorlärche. Diese Gruppe wird im November 2013 erstmals in der Presse als die „Moorlärche Art Family“ bezeichnet. Inzwischen ist diese bunte Truppe auf mehr als zwei Dutzend Mitglieder angewachsen und die Kunstgalerie umfasst mehr als 100 Kunstobjekte, welche im Museum zusammen mit der Moorlärche ausgestellt werden. Im Mai wird ein Museumsvereins mit dem Zweck, die Moorlärche für wissenschaftliche, kulturelle und touristische Zwecken zu erhalten, gegründet.

2014: Die Wander- und Kunstausstellungen gehen weiter und im Dezember wird in Aldein ein provisorisches Museums eröffnet.

2015:Durchgehender Museumbetrieb in Aldein und Ausstellungen

2016: Übersiedlung nach Lana und durchgehender Museumbetrieb vom Frühjahr bis Weihnachten

2017: Wiederaufnahme des Museumsbetriebes in Lana im Frühjahr

Laufende Projekte 2017 und 2018
An einem privaten Forschungszentrum in Norddeutschland läuft ein Forschungsprogramm an.
Das Kunstprogramm „Nelson Mandela“ wird in direkter Zusammenarbeit mit der „Nelson Mandela Foundation“ in Kappstatt in Angriff genommen.
In Lana startet ein Testprogramm „Museumbesuch für Sehbehinderte“.

Erkenntnisse und Beobachtungen ohne wissenschaftlichen Wert:
Das Holz hat während seines knapp 7000 Jahre langen Aufenthaltes im Moor maßgebliche Veränderungen erfahren; hierzu gibt es bislang keine einschlägigen Studien und wissenschaftliche Abhandlungen.
Die markantesten Beobachtungen betreffen folgende Besonderheiten:
- das Holz leidet nicht unter kurzfristig sichtbaren Zerfallserscheinungen
- das spezifische Gewicht liegt weit unter jenem von „normalem“ Holz
- das Holz ist sehr weich und trotzdem von guter Stabilität und erweist sich als brauchbarer Werkstoff
- die ursprünglich grau-braune Färbung nimmt einen kräftigeren rötlichen Ton an
- die Bearbeitung des Holzes durch Messer verursacht die Reflektion des Lichtes

Fakten: eine ganz besondere Veränderung ist die Rotfärbung des Holzes bei längerem und wiederholtem Verbleib in kalkhaltigem Wasser.

Baumharz: als eine sehr seltene Substanz hat sich eine im Inneren einer Holzscheibe eingeschlossene geringe Menge von Baumharz (Lörget) erwiesen. Dieses Harz hatte das Aussehen und die Konsistenz von Bienenwachs. Sie hat über all die Jahre ihren ursprünglichen Duft behalten. Durch den Kontakt mit Sauerstoff und Licht erleidet sie unzweifelhaft eine unwiderrufliche Zersetzung. Umgehende Konservierungsmaßen sind unerlässlich, wenn sie nicht vollständig verloren gehen soll. Sie ist aufgrund ihrer Seltenheit überaus wertvoll, da das Harz als Blut der Bäume sehr viele Informationen enthält, welche mit heutigem Harz verglichen werden können.

Internationaler Botschafter: Dr. Hilmar Preuß aus Halle/D wurde 1. internationaler Botschafter der Moorlärche. Seine Aufgaben bestehen in erster Linie in der Kontaktaufnahme mit internationalen Institutionen (Galerien, Museen, Universitäten) und die Suche eines endgültigen Standortes für das Naturmuseum im deutschsprachigen Großraum.

Finanzierung: Sämtliche Bemühungen um eine öffentliche Unterstützung des Projektes sind erfolglos im Sand verlaufen.

Leitmotiv einer Geschichte, die vor mehr als 7000 Jahren begann: „Für uns ist die Moorlärche ein Botschafter der Natur, der uns auffordert, endlich aufzuhören, unseren Lebensraum durch unersättliche Konsumwut und verantwortungslose Wohlstandsgier endgültig zu zerstören.“

Die Moorlärche verbindet, die Trommel zieht an: Freunde rund um die Welt

 

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10. März 2017

Ein neues Forschungsprojekt mit dem Baumharz der Moorlärche

Vor kurzem ist ein Forschungsprogramm über die Moorlärche angelaufen. Erforscht werden soll ein im Baum eingeschlossenes Harz, welches sich in bienenwachsähnlicher Form über die Jahrtausende hinweg erhalten hat. Im Kontakt mit Sauerstoff und Licht sind bereits jetzt gravierende  Zerfallserscheinungen eingetreten.

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Die Forschungsarbeiten erfolgen im neuen Forschungszentrum der Symrise AG in Holzminden (D). Parallel und prioritär dazu erfolgen Studien zur Konservierung des Harzes, um umgehend längst überfällige Maßnahmen ergreifen zu können.
Für letztere kann bereits innerhalb April/Mai 2017 mit Ergebnissen  gerechnet werden.
In einem zweiten Schritt sollen Parfumeure prüfen, ob aus dem uralten Waldduft ein neues Parfum kreiert werden kann.
Die Symrise AG ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Aroma- und Duftstoffe mit Hauptsitz in Deutschland und Zweigstellen und Niederlassungen rund um den Globus.
Das „Projekt Moorlärche“ steht unter der persönlichen Leitung des technischen Direktors für Forschung und Innovation, Dr. Edison Diaz G.

 

 27.Oktober 2016

Pressestimme zum Museum

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6. Juni 2016

 Schülerwettbewerb

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b_berichte_2d
c_bilder_2f
d_juror_bruno_laner
e_jurorin_tamame_akamatsu
f_juror_preuss_hilmar
g_mittelschulklasse_eppan
h_hallo_moorlaerche
i_begruessung
j_applaus
k_spannung
l_chef
m_moderation
n_sieger_klasse2b
o_sieger_klasse2d
p_sieger_klasse2f
q_sonderpreis_degasperi
r_sonderpreis_giacomuzzi
s_sponsor_max
t_preistraeger_gruppe
u_bild_theend
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Anlässlich von Lehrausflügen von 3 Mittelschulklassen der Mittelschule Eppan zur Ausstellung im Lanserhaus in Eppan wurde ein Schülerwettbewerb ausgeschrieben, für welchem demnächst die Preise vergeben werden.

Die Schüler der Klasse 2B sollten einen Bericht über den Besuch verfassen. Vordergründiges Kriterium lag bei der Vermittlung des Sachinhaltes über den Fund, den wissenschaftlichen Aspekten  und der Ausstellung der Moorlärche.

Die Schüler der Klasse 2D sollten einen Text  schreiben. Vordergründiges Kriterium lag bei der Handschrift. Mit bewertet wurden die Schönschrift und die allgemeine Darstellung des Textes. Der Inhalt des Textes war vorgegeben.

Die Schüler der Klasse 2F sollten ein Bild malen.

Den Gewinnern der jeweiligen „Disziplinen“ wurde ein Moorlärche-Kugelschreiber als Preis in Aussicht gestellt.

Unter der Leitung  der  Lehrerin Anna Herrnhofer wurden im Februar 2016 die Arbeiten als Klassentests gemacht. Der Einsatz und Fleiß und noch mehr die Ergebnisse waren überwältigend.

Stellvertretend für die Jury seien erwähnt: unser freischaffender Publizist und Vinobardenfürst Jul Bruno Laner, die Geschäftsfrau in Ruhesstand Frau Inge Meise aus Kitzbühel, die Chefin der PR Agentur KunzPR und Publizistin Judith Kunz aus Herrsching amAmmersee, die freie Journalistin und Autorin Claudia Diemar aus Frankfur, Dr. Hilmar Preuß aus Halle, Sprachwissenschaftler und Uni-Dozent an der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg sowie Seminarleiter für deutsch-russischen Kulturaustausch an der Deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina,  die chinesische Kalligrafin und Sprachlehrerin Frau Nong Chunliang und Frau Tamame Akamatsu aus Kyoto/Japan,  Professorin an der Kyoto City University of Arts . Gleichwohl wichtig sind unsere Juroren aus der Medienwelt und Kunstszene aus Südtirol. Letztes Wort hatte selbstverständlich der Präsident des Museumvereins Moorlärche Armin Mairhofer aus Gröden, Chefkoch im Adler  in St. Ulrich.

Insgesamt sollte eine Bewertung aus dem Gesichtspunkt des „Mannes von der Straße“ und nicht nur aus fachlicher Sachkenntnis erfolgen.

Preisverleihung am 6. Juni 2016

Am 6. Juni 2016 war die mit Spannung erwartete Siegerehrung angesagt. Nach einführenden Worten der Direktorin  Frau Karadar …, der Kunsterziehungslehrerin Anna Herrenhofer und Toni Santa erfolgte unter der Moderation von Frau Ulrike Stubenruß die Preisverleihung.

Aufgrund der herausragenden Leistungen wurden die Preise auf 3 Preise pro Klasse aufgestockt.

Hauptsponsor der Preise war Max Oberhofer, der die meisten der Schreibgeräte selbst angefertigt hatte. 

Auf Vorschlag sämtlicher Juroren wurde die Arbeit von Sebastian Giacomozzi  aufgrund seines angefügten Gedichtes von erfrischender Poesie und Degasperi Gabriel für seine aus dem Rahmen fallende Arbeit mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Im Einzelnen haben sich folgende Preisträger ergeben:

Klasse 2B: Bericht

1. Messner Nick 
2. ex aequo Degasperi Philip
2. ex aequo Rossi Lisa

Sonderpreis: Degasperi Gabriel                                                                                         

Klasse 2D: Handschrift/Schönschrift

1. Santa Anna
2. Plattner Vanessa
3. ex aequoi Beltran Camila
3. ex aequo Kager Lars  

Klasse 2F: Bilder

1. Malfer Alexander
2. Zelger Susanne
3. Knapp Sara

Sonderpreis: Giacomozzi Sebastian

Stellvertretend für die Begründungen der Preisverleihungen sei jene von Prof. Hilmar Preuß für die Arbeit von Gabriel Degasperi erwähnt:

„Mit anschaulicher Sprache entsteht eine poetische kleine Beschreibung des Lebens der Moorlärche im Lauf der Jahreszeiten. Es bereitet Freude den beschwingten Text zu lesen. Beeindruckend sind die schönen Bilder wie zum Beispiel von Ästen als „Flügel im Sommerwind“. Vorgänge in der Natur werden im Text auf gelungene Weise mit Gefühlen verbunden. Sehr originell ist auch die wellenförmige Anordnung der Schrift. Gabriel Degasperi hat einen literarischen Text und gleichzeitig ein kleines Schriftkunstwerk geschaffen.“

Die absolute Überraschung war die Arbeit von Sebastian Giacomozzi. Sein dem Bild angefügtes  Gedicht ist eine „wahre Ode“ an die Moorlärche!

Pressebericht Dolomiten

 

1. März 2016

Umsiedlung des Moorlärche-Museums nach Lana

Da sich die Räumlichkeiten des Naturmuseums in Aldein als untauglich für eine fachgerechte Lagerung des uralten Baumstammes erwiesen haben, wird dieses demnächst in besser geeignete Räume in einem  über 700 Jahre alten Ansitz in Lana umsiedeln. Die Arbeiten in den Kellerräumen des Ansitzes „Huebe am Gries“ laufen auf Hochtouren. Für Ostern 2016 ist die Eröffnung vorgesehen.

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11. Jänner 2016

Konservierungsprobleme

Nicht ganz unerwartet sind massive Konservierungsschäden an der Moorlärche aufgetreten: sie zeigt Risse an Kopf- und Fußseiten der einzelnen Stämme und Längsrisse. Laut allgemeinen Kommentaren sind die aktuellen Lagerbedingungen in eher trockenen Räumen und die Ausstellungen nicht gerade förderlich für eine gute Konservierung.

Querschnitt am Hauptstammteil Ende Dezember 2015 (der Stamm zeigt erhebliche Risse)Querschnitt am Hauptstammteil im Jahr 2013 (der Stamm zeigt keine Sprünge) und Querschnitt am Hauptstammteil Ende Dezember 2015 (der Stamm zeigt erhebliche Risse)

Erste formlose  Empfehlungen für die erfolgreiche Konservierung von subfossilen Hölzern der UNI Göttingen empfehlen die Lagerung in Räumen mit gemäßigt niedrigen Temperaturen, konstanten mittleren Luftfeuchtigkeitswerten, wenig Licht und keine Sonneneinstrahlung und wenig Luftbewegung. Besonders wichtig ist die Vermeidung von großen Schwankungen zwischen Sommer und Winter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Längsriss am Hauptstamm Ende Dezember 2015

 Bemühungen um eine fachkundige Beratung in Sachen Konservierung sind angelaufen. Nach neuen Lagerräumlichkeiten, die sowohl akzeptablen Lagerbedingungen als auch einer musealen Tätigkeit gerecht werden, wird Ausschau gehalten.

 

 

Eingeschlossenes Harz entdeckt: Wissenschaftliche Sensation?

Bei Schnitzarbeiten wurde im Holz eingeschlossenes Harz mit Konsistenz und Farbe von Bienenwachs entdeckt, welches bei einer zufälligen Erwärmung seinen vollen Duft nach Lörget (Harz) verströmt hat. Ersten Eindrücken des Entdeckers zufolge setzt jedoch der Abbau des Harzes ein und es droht der Verlust eines der weltweit wohl seltensten Zeugen dieser Art, nämlich der Wahrnehmbarkeit mit den Geruchs- und GeschmackssinnenDas Naturmuseum Bozen wurde gebeten, Konservierungsmöglichkeiten zu erkunden.

 

 

Museumsverein Moorlörche von Petersberg gegründet

Am 21. Maii 2013 trafen sich in Petersberg einige Petersberge BürgerInnen, um den Museumsverein Moorlärche von Petersberg zu gründen. Der Verein hat sich das Ziel gesteckt, ein keines Dorfmuseum in Petersberg mit dem Hauptthema Moorlärche aufzubauen. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Toni Santa, der Entdecker der Moorlärche gewählt.

Das Gründerteam des Museumsvereins Moorlärche von Petersberg, von links nach rechts: Josef Santa, Margret Haas, Richard Köhl, Toni Santa, Heini Thaler und Veronika Köhl
Das Gründerteam des Museumsvereins Moorlärche von Petersberg, von links nach rechts:
Josef Santa, Margret Haas, Richard Köhl, Toni Santa, Heini Thaler und Veronika Köhl


Forschungsprojekt der Uni Bozen

Prof. Tonon, Toni Santa, Dr. Bontadi
Die UniversitätBozen, Fakultät für Naturwissenschaft und Technik, unter der Leitung von Prof. Giustino Tonon, in Zusammenarbeit mit dem CNR(Consiglio Nazionale di Ricerca) mittels seiner Forschungsabteilung IVALSA von San Michele all'Adige, unter dem Forschungsleiter Dr. Jarno Bontadi, startet ein Forschungsprojekt an der Moorlärche Weißenstein. Vor Kurzem haben Prof. Giustino Tonon und Dr. Jarno Bontadi einen ausgiebigen Lokalaugenschein in Petersberg vorgenommen.

im Bild: Prof. Giustino Tonon, Toni Santa, Dr. Jarno Bontadi

 

 

 

 

Impressum: Anton Santa - Petersberg Dorf 102 - 39050 Deutschnofen - St.Nr. SNTNTN56A29F950Y